Relative und Absolute Zellreferenzen

Das Arbeiten mit Formeln ist stets auch ein Arbeiten mit Zellreferenzen. Schließlich ist jeder einzelnen Eingabe, jeder Zahl, eine Zelle zugeordnet. Da sich die Eingaben verändern können, geht es beim Rechnen mit Excel um die Beziehungen der Zellen zueinander. Die einzelnen Zellen in einer Excel-Tabelle stehen entweder in einer relativen oder einer absoluten Referenz zueinander.

Relative Zellreferenzen

Eine relative Referenz ist immer dann gegeben, wenn sich die Beziehung auf die darunterliegenden Zellen übertragen lässt. Ein Beispiel ist das „Herunterziehen“ einer Formel am Ende einer Zeile, bei dem aus „=B1+B2“ automatisch ein „=C1+C2“, „=D1+D2“ usw. wird.

Wird eine relative Referenz kopiert, so können sich auch deren Werte ändern.

Absolute Zellreferenzen

In manchen Fällen ist es unerwünscht, dass sich die Referenz ändert. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn in jeder Zeile die Umsatzsteuer oder eine prozentuale Beteiligung ausgerechnet werden soll. Der zugrundeliegende (und veränderbare) Prozentsatz lässt sich in einer separaten Zeile (beispielsweise G3) angeben.

Um diesen Satz in jeder Berechnung konstant zu halten, bedarf es des Arbeitens mit dem „$“-Zeichen innerhalb der Zellangabe:

$E$1 steht für ein Beibehalten von Zeile und Spalte
$E1 für die Beibehaltung der Spalte
E$1 für die Beibehaltung der Zelle

Soll nun die Umsatzsteuer zugerechnet werden, ergibt sich die folgende Formel:

=(B3*C3)*$E$1

Dadurch, dass gleich zweimal das „$“ angegeben wurde, wird stets mit dem Wert in Zelle G3 gerechnet. Dieser kann natürlich jederzeit verändert werden, was sich dann auf alle involvierten Berechnungen auswirkt.

Absolute Zellreferenz